Der Verein
Ein wichtiger Teil des Selbsthilfe-Gedankens verwirklicht sich in der Gruppenarbeit der Mitglieder der Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
Kontaktgruppe für Menschen mit und ohne Behinderung
Die Mitglieder dieser Gruppe treffen sich zur Zeit alle 14 Tage für gemeinsame Freizeitaktivitäten wie z.B. Theater- und Kinobesuche, Spielabende oder Kneipenbummel. Außerdem werden in der Gruppe sozialpolitische Themen diskutiert und Aktionen geplant und durchgeführt, die die Öffentlichkeit auf Probleme von Menschen mit Behinderungen aufmerksam machen sollen. Die gemeinsamen Abende werden in der Gruppe geplant, so kann jede/r eigene Wünsche und Vorschläge einbringen.
Schwimmgruppe
Die Schwimmgruppe trifft sich jede Woche im Warmwasserbad des Altenzentrums am Ingeborg-Nahnsen-Platz. Spaß an der Bewegung im warmen Wasser (34°C) und nettes Plaudern während der „sportlichen Ruhepause" stehen hier im Vordergrund. Einmal im Monat ist eine Krankengymnastin anwesend, die bei Bedarf individuell auf die Behinderung Einzelner eingehen kann. Die dabei erlernten physiotherapeutischen Bewegungsabläufe können zum Teil auch zu Hause in der Badewanne nachvollzogen werden.
Vereinstreffen
Im Anschluss an ein gemeinsames Kaffeetrinken finden hier einmal im Monat Vorträge und Diskussionen über aktuelle politische Themen, über Fragen der finanziellen Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, Informationsvorträge über Hilfsmittel, über Wohnmöglichkeiten usw. sowie kulturelle Veranstaltungen z.B. Autorenlesungen oder Diavorträge statt.
Teestube
Diese Gruppe bietet zum einen Möglichkeiten zum gemütlichen Klönschnack bei Kaffee und Kuchen. Zum anderen tauschen die TeilnehmerInnen Erfahrungen aus und besprechen gegebenenfalls Probleme, die sie in ihrem Umfeld, z.B. mit der Familie, mit ÄrztInnen oder mit FreundInnen haben. So helfen sie sich gegenseitig über schwere Zeiten, z.B. Krankenhausaufenthalte, erneute Krankheitsschübe usw. hinweg. Ein Absinken einzelner in Resignation kann damit häufig aufgefangen werden. Diese gegenseitige Hilfe wird dadurch möglich, dass jede/r TeilnehmerIn durch eigene Erfahrungen am besten weiß, wie bestimmte, durch die Behinderung bedingte Schwierigkeiten, überwunden werden können und diese Erfahrungen gerne weitergibt.
Ausfahrten
Einmal im Monat (von April bis Oktober) wird ein Bus mit Hebebühne gechartert, mit dem Reiselustige mit und ohne Behinderung die Gegend erkunden. Für viele ist es eine gute und manchmal einzige Gelegenheit, Göttingen einmal zu verlassen. Die meisten Ausflüge sind Halbtagesfahrten in einem Umkreis von ca. 50 km um Göttingen herum. Der Harz, das Weserbergland oder Orte in Thüringen sind Ziele, die in maximal einer Stunde erreicht werden können.Für diejenigen, die sich in ihrem Rollstuhl nicht selbst fortbewegen können oder die Hilfe beim Essen oder beim Toilettengang benötigen, können ehrenamtliche HelferInnen organisiert werden. Bei Bedarf können die Mitreisenden auch von zu Hause abgeholt werden.
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