Inklusives Tischtennis-Event in Weende!

Sportsfreunde aufgepasst! (Zum Vergrößern des Flyers bitte draufklicken)

Der SC Weende lädt ganz herzlich am Samstag, den 6. Januar um 14 Uhr zu unserem Freundschaftsturnier der besonderen Art ein, dem "Tischtennis grenzenlos Cup", bei dem 4er-Mannschaften gebildet werden, egal ob Nicht-Sportler oder TT-Profi, mit oder ohne Behinderung, jung oder alt, Chef oder Praktikant – jeder kann mitspielen. So könntet Ihr Euch z.B. als 4er Mannschaft mit der Familie anmelden. Gespielt wird in zugelosten Doppelpaarungen und zur Chancengleichheit mit Einheitsschläger, jedes Match bis zu 15 Punkte. Die Sieger erhalten ein Silikon-Armband. Wer am Ende die meisten Bänder hat, wird Turniersieger. Es gibt eine Einzel- und eine Mannschaftswertung. Anschließend sind alle herzlich zur Jubiläumsveranstaltung ab 19 Uhr eingeladen.

SAMSTAG 6. JANUAR 2018 14:00 Beginn des Turniers · 17:00 Ehrung der Turniersieger Sporthalle Weende · James-Franck-Ring

Kontaktgruppe Oktober 2017 - Mitte Januar 2018 (Achtung: seit 12/2017 immer um 18:30 Uhr Treff in der Neustadt 7)
09.10.Wir bestellen Pizza
23.10.Wir machen Kürbissuppe
06.11.Afrikanischer Abend: Speisen, Bilder, Musik aus Afrika
20.11.Klönabend: gemütliches Beisammensein
04.12.Spieleabend: Dalli-Klick
18.12.Wir besuchen den Weihnachtsmarkt, Treff 18:30! Uhr Neustadt 7

01.01.18 

Neujahr - keine Kontaktgruppe
15.01.18Wir planen neue Aktionen
Aktions-Tag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Fast 300 Menschen mit und ohne Behinderung zählte der bunte Zug von Demonstranten, welcher sich am 08. Mai anlässlich des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in der Göttinger Innenstadt versammelt hatte.

Passend zum Motto der Aktion Mensch „Wir gestalten unsere Stadt“ säten die Teilnehmer am Neuen Rathaus zunächst bunte Blumen auf einer „Wiese der Vielfalt“, ehe der Pulk mit Parolen wie „Inklusion beginnt im Kopf“ und „Nichts über uns ohne uns“ zum Marktplatz aufbrach.

Dort angekommen gab es neben Trommel-Musik von Musikern der Göttinger Werkstätten unter Leitung des Trommelmeisters Ibs Sallah mehrere Redebeiträge. So lieferte Holger Stolz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen eine erste Einschätzung des Bundesteilhabegesetzes. Dies sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch gebe es auch in Niedersachsen bei der Umsetzung „noch viel zu diskutieren“. Mit dem stellvertretenden Göttinger Landrat Andreas Phillipi und dem Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Stadt, Herrn Thomas Bauersfeld, waren auch zwei Vertreter der Kommunalverwaltung dabei und berichteten über die regionalen Fortschritte der Inklusion. Schließlich kamen mit Patrick Meyer (Mitarbeiter der Selbsthilfe Körperbehinderter), Inge Klaproth und Mike Schober (beide Mitarbeiter bei Myworx) auch drei Arbeitnehmer mit Behinderung zu Wort.

Eine gelungene Veranstaltung, die zeigte, dass die Inklusion in Göttingen auf einem guten Weg ist, aber auch noch viele Anstrengungen für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung vor uns liegen                                                                                 

Modellprojekt MITTENDRIN zieht Bilanz

Am 17. Oktober 2017 lud das Projekt MITTENDRIN zum Fachtag „Perspektiven statt Barrieren – auf die Haltung kommt es an“ ein. Mehr als 100 Menschen mit Schwerbehinderung, Arbeitergeber, Kooperationspartner und Interessierte nahmen die Gelegenheit wahr, sich rund um die Themen Beschäftigung und Behinderung zu informieren und sich auszutauschen. In unterschiedlichen Vorträgen betonten die Referenten wiederholt die Bedeutung von ausreichend Zeit im Beratungsprozess. Nur durch das Zusammenwirken von ausreichend Zeit auf beiden Seiten, den MITTENDRIN-Seminaren und Workshops und der neuartigen Beratungsmethode „Dialektische Strategie in der Beratung (DSB) konnte bei der Mehrheit der Teilnehmenden eine Verhaltensveränderung bewirkt und neue Perspektiven entwickelt werden. Und mit diesem Ansatz ist MITTENDRIN erfolgreich: Nach 30 Monaten Förderlaufzeit konnte mehr als das Doppelte der vom Bund geforderten Vermittlungen erzielt werden. „Zur nachhaltigen Integration der Teilnehmenden hat auch unser Nachcoaching-Angebot beigetragen. Ein Service, der in diesem Themenfeld eher ungewöhnlich ist und dem dadurch ebenfalls Modellcharakter zukommt“, berichtet MITTENDRIN-Projektleiterin Barbara Jahns-Hasselmann. Teilnehmende und Arbeitgeber haben auf Wunsch die Möglichkeit auch nach dem Eintritt in das Arbeitsverhältnis weiter durch den Inklusionsberater begleitet zu werden. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung kamen Arbeitgeber, bereits vermittelte und zukünftige Arbeitnehmer zu Wort. Eine Unternehmerin schilderte ihre Erfahrungen bei der Einarbeitung einer gehörlosen Mitarbeiterin mit Hilfe einer Dolmetscherin für Gebärdensprache. Eine ehemalige Teilnehmerin des Projekts berichtete, wie sie durch die Mitarbeit an Radiobeiträgen in der Kooperation mit dem StadtRadio Göttingen ihr Selbstwertgefühl steigern und mehr Selbstvertrauen für Bewerbungssituationen gewinnen konnte. „Daran zeigt sich, dass Inklusion nur gemeinsam, durch gegenseitiges aufeinander zugehen gelingen kann“, resümiert Barbara Jahns-Hasselmann. Alle Kooperationspartner signalisierten großes Interesse, dass das Projekt nach dem Ende der Förderung im April 2018 dauerhaft in die Beraterlandschaft übernommen wird. INFO: „MITTENDRIN – Integration von schwerbehinderten Menschen“ ist ein Projekt innerhalb eines durch die Bundesregierung geförderten Programms zur intensivierten Eingliederung und Beratung von schwerbehinderten Menschen. 2015 wurde es durch die Agentur für Arbeit Göttingen initiiert, die Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR) ist seitdem mit der Umsetzung des Projekts beauftragt. Seither ermöglicht MITTENDRIN an 5 Standorten in Stadt und Landkreis Göttingen die erfolgreiche Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben und unterstützt interessierte Unternehmen durch die gezielte Auswahl von potentiellen Mitarbeitern. sbü

Sendung vom 8. März 2016
Aktionstag 09. Mai 2017
Sendung vom 21. Juni 2016

Barrirefreiheit auf den Fernlinienbussen

Am 01.01.2016 ist die erste Stufe der Barrierefreiheit auf den Fernlinienbussen gestartet. Alle neu angeschafften Fernlinienbusse müssen nach § 42 b (i.V.m. § 62 Abs. 3) des Personenbeförderungs-Gesetz (PBefG) zwei Rollstuhlplätze aufweisen. Ab dem 01.01.2020 gilt dies für alle Fernlinienbusse.

Koordinatorin für Behinderte

Die Stadt Göttingen hat die Position der Behindertenkoordinatorin als Schwangerschaftsvertetung neu besetzt. Ab dem 15.11.2017 ist Frau Ruhs für diesen Bereich zuständig.

 

Sprechzeiten und Kontaktdaten finden Sie hier:

www.goettingen.de/verwaltung/dienstleistungen/details/behindertenkoordination.html

Zentrale Beratungsstelle eingerichtet

Menschen mit Behinderung Göttingen. Der Verein Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen richtet zum 1. Januar 2018 eine „Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle“ ein. Sie soll den Menschen mit Behinderung aus der Stadt und dem Landkreis Göttingen als zentrale Anlaufstelle dienen. Die Anlaufstelle soll Menschen mit Behinderung oder jene, denen eine Behinderung droht, bei der individuellen Lebensplanung beraten. Das Ziel ist, ihnen mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen. Die Göttinger Beratungsstelle soll zentral liegen und barrierefrei erreichbar sein. Im Landkreis Göttingen sollen Räume von Netzwerkpartnern genutzt werden. Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann (SPD) erklärte dazu: „Ich freue mich sehr über diese Förder-Entscheidung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen können sich künftig vor Ort über alle wichtigen Fragen beraten lassen. Dies ist eine wichtige Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben.“ Pek

Göttinger Tageblatt 01.12.2017